Unsere Geschichte

2002 kennen und lieben gelernt
2006 geheiratet
2009 aufgehört zu verhüten
2011 erste Untersuchungen beim FA da wir immer noch nicht schwanger waren, dieser meinte ich haben keinen Eisprung! Interessant wie er das nach einmaliger Untersuchung feststellen konnte! Ich habe dann sofort Arzt gewechselt!
2012 erster Besuch in einer Wiener KIWU Klinik und da fing dann erst das Drama an.
Ich möchte hierzu etwas ausführlicher Schreiben den ich habe das ganze bis heute nicht gut verwunden und könnte mir vorstellen das es einigen so geht.
Im Jan. 2012 waren wir bei einem Infoabend einer sehr renommierten und bekannten Wiener KIWU Klinik. Wir waren sehr aufgeregt aber auch irgendwie nat. traurig das wir überhaupt hier sein müssen weil es so nicht klappte, Warum wir, ect.?(ich denke auch mit diesen Gedanken bin ich nicht allein). Wir haben uns dann einen Termin ausgemacht zur Erstberatung. Danach standen Eileiter Durchlässigkeit, Spermiogramm, uvm. Tests am Plan.
Diagnose: linker Eileiter zu, rechts am Eierstock eine Zyste, Spermiogramm auch nicht so toll, verdacht auf PCO(hab ich nie gehabt), Insulinresistenz aufgrund meines Übergewichts wurde von der Ärztin nie anders überprüft, Schilddrüsenunterfunktion diese war durch Bluttest erwiesen.
Ich lies mich im März diesen Jahres operieren um die Zyste zu entfernen und den linken Eileiter sozusagen putzen. Es ist alles gut gegangen, man kann allerdings nicht sicher sagen des der linke Eileiter wieder funktioniert dazu müsste eine Autopsie stattfinden, die den Eileiter erst zerstören würde.
Danach ging es retour in die KIWU Klinik zu der nette Fr. Dr. (zynisch) die meinte wenn ging nur eine ICSI, riet mir aufgrund meines Übergewichts aber davon ab. Ich solle doch vorher abnehme, damit ich auch dann wenn ich es mache und es tatsächlich klappen sollte mein Kind auch noch ein paar Jahre überlebe und nicht dann bald durch einen Herzinfarkt sterbe infolge des Übergewichts. Ich war nat. vor den Kopf gestossen und habe geweint. Nach einer Bedenkzeit haben wir uns aber trotzdem dafür entschieden. Ich fing das normale Programm an mit Pille nehmen, Spritzen und ein Medikament gegen die nur mündl. diagnostizierte Insulinresistenz. Da ich aber nur ein Follikel produzierte wurde der Versuch bevor es zur Punktion kam abgebrochen. Ich muss sagen ich war fertig vor allem über die nicht menschliche Behandlung in der Klink ich ging dort jedesmal heulend raus und werde auch nie wieder hin gehen. Ja verda… nochmal ich habe Übergewicht aber es gibt genug Frauen die trotzdem unzählige Kinder bekommen haben.
Da vieles im Unklaren war ging ich zu meinem Allgemein Mediziner des Vertrauens. Dieser ließ mich dann austesten ich hatte nie eine Insulinresistenz, von PCO ganz zu schweigen. Er schickte mich zu einem Stoffwechselerkrankungsspezialisten der auch das ausschloss. Den ich
bin der Typ von dicken Mensch der nichts isst bzw. sich auch sehr gesund ernährt, aber trotzdem nichts abnimmt. Der letzter Arzt verwies mich dann an einen anderen Gynäkologen und das war dann mein Riesen Glück
Es war mittlerweile Anfang Sep. der neue Gyn. ein Traum ganz ruhig haben wir einen Plan geschmiedet das ich mal Anfang etwas zu sporteln und mir so im nächsten halben Jahr 5kg abnehme. Bis dahin machen wir noch einige Tests um zu sehen das mit den Hormonen alles ok ist. Den er bemerkte das ich immer einen erhöhte Prolaktin Wert habe, und auch er fand es sehr eigenartig das die KIWU Klinik gerade diesen so wichtigen Wert nicht sah. Weiters war der Plan dann in  etwa nach dem halben Jahr wenn sich nichts ändert wieder in eine andere KIWU Klinik zu gehen und erneut zu starten und der Supervision meines Arztes. Auch meinen Nukleramediziner habe ich gewechselt, was gut war den ich war falsch eingestellt für meine Schilddrüßenunterfunktion. Mein Mann und ich haben dann auch beschlossen es jetzt mal gut sein zu lassen mit dem geplanten Sex und es einfach mal zu lassen. Ich habe dann nur im Sep. noch mal einen OVU Test gemacht da ja mein Zyklus von den ganzen Spritzen ect. ziemlich durcheinander war. Lustigerweise wollten wir an dem Tag dann beide nicht, aber tags darauf ergab es sich so. Und siehe da 4 Wochen später immer noch keine Regel und tatsächlich SCHWANGER, ohne Hilfe, ohne Medikamente, einfach so. Wir waren die glücklichsten Menschen der Welt. Alles war GUT! Nach einer total unkomplizierten Schwangerschaft und einer echt fand ich kurzen (7Stunden) und nicht schlimmen Geburt(es lebe die PDA) war unser
kleines Wunder da ein pumperl gesundes Mäderl. Wir überglücklich aber auch im klaren es muss bald eine Nr. 2 her da ich mittlerweile 37 bin und mir auch nicht sicher bin ob das ein einmaliger Zufall war doch nur gepusht durch die vorher gegangen Hormon Behandlung aufgrund der geplanten ICSI?
Tja und genau deswegen bin ich nun hier den auch ich habe das Bedürfnis mich mitzuteilen, nachdem ich ja auch schon einiges zum Thema Kinderwunsch erlebt habe.
Ich stehe nun auch wieder am Anfang und verstehe euch alle da draußen die ihr schreibt nur zu gut und hoffe das auch ihr mich versteht.

5 Gedanken zu „Unsere Geschichte

  1. FrSchnütchen

    ich bin immer wieder erstaunt, wie ’nett‘ manche Leute sind, die sich um Menschen kümmern, die einen Kinderwunsch haben … ich muss jedesmal darüber den Kopfschütteln …
    ((( )))

    Antwort
    1. vs76 Autor

      Das war ich auch. Es war unglaublich ich dachte mir echt das die mich behandelnde Ärztin den Beruf verfehlte. Und siehe da obwohl sie mir das schlimmste prophezeit hat ist doch alles gut gegangen,trotz meines Gewichtes! Bleibt nur zu hoffen das, das nicht der einzige Glückstreffer bleibt. 🙂

      Antwort

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